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Für viele ist es schwer vorstellbar, wie Menschen ohne beziehungsweise mit eingeschränktem Hör- und Sehsinn im Alltag zurechtkommen. Wie das funktionieren kann und wie man sie dabei unterstützen kann, haben die Teilnehmer der Einführung in die Begleitung für Taubblinde am Wochenende zum 25. und 26 März 2017 in Theorie und Praxis gelernt.

 

Es ging um Kommunikation und Führtechniken, aber auch darum selbst zu erfahren, was es heißt, taubblind zu sein. Mit Augenbinde und Ohrschützern saßen die künftigen Assistenten sonntags morgens beim Frühstück im ITM-Gebäude. Mit den Händen tasteten sie den Tisch nach Essen und Trinken ab. Manche von ihnen kommunizierten mithilfe des Lormens, das sie am Vortag bereits geübt hatten. Andere saßen schweigend dort und warteten einfach ab. Wie sich nach dem Abnehmen der Augenbinde herausstellte, hatte kaum jemand das gegessen, was er gewählt hätte, wenn er das gesamte Angebot an Speisen mit eigenen Augen gesehen hätte.

 

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gut gelaunte Teilnehmerinnen

 

Alle Teilnehmer hatten unterschiedliche Vorerfahrungen und Motivationen, die Schulung zu absolvieren. Damit sie taubblinde Menschen im Alltag bestmöglich unterstützen können, erklärte Elena, worauf es bei der praktischen Arbeit ankommt und zeigte Führtechniken. Sie vermittelte den Teilnehmern auch, wie wichtig es ist, die Selbstbestimmung der zu begleitenden Menschen aufrechtzuerhalten. Elena arbeitet bereits seit vielen Jahren mit taubblinden und hörsehbehinderten Personen zusammen und hat viele Erfahrungen und Tipps mit den zukünftigen Ehrenamtlichen geteilt.

 

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Kommunikationsübung

 

Auch Britta, Tom und Nici erläuterten viele wichtige Dinge und standen immer für Fragen bereit. Gegen Ende des Seminars kamen taubblinde Teilnehmer, um die Schulungsteilnehmer kennenzulernen und ihnen Tipps für die Kommunikation und das Führen zu geben. "Heute seid ihr die Experten", betonte Britta an sie gewandt.

 

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Frühstücken ohne Sehen und Hören - eine ungewohnte Erfahrung

 

Bei Kaffee und Kuchen tauschte man sich in lockerer Atmosphäre aus und machte einen gemeinsamen Spaziergang, bei dem die zukünftigen Assistenten das Gelernte praktisch umsetzen konnten. Das gegenseitige Kennenlernen war der schönste Aspekt dieses rundum gelungenen und zwanglosen Wochenendes.

 

Lilly Werny, Teilnehmerin der Schulung zur Taubblinden-Begleitung

 

 



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