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Klopf

 Kunst zum Anfassen im Blindeninstitut Rückersdorf

 

Am 12. Mai fand ein besonderer Ausflug statt. Ziel war der Skulpturengarten des Blindenstinstitutes am Dachsberg in Rückersdorf bei Nürnberg. Am Hauptbahnhof München war der erste Treffpunkt. Weitere Teilnehmer stießen in Ingolstadt und Nürnberg zur Gruppe.

 

Gruppe

In Nürnberg war die Truppe komplett

 

Im Handwerkerhof in Nürnbergs historischem Zentrum gab es erst mal eine zünftige Brotzeit zur Stärkung für einen langen Tag.

Bratwurst

Beim Bratwurstglöcklein gab es eine Stärkung

 

Danach ging es weiter mit der Regionalbahn nach Rückersdorf. Das liegt im Nordosten von Nürnberg, Richtung Lauf. Die Fahrt dauert nur eine Viertelstunde. Schon am Bahnhof wartete ein Reporter der örtlichen Presse und machte Photos von uns. Herr Lacher, der den Kunst- und Kulturbereich am Blindensintitut auch im Ruhestand weiterhin betreut und Herr Schramm, ein Kunsthistoriker aus Bayreuth, empfingen uns am Eingang zum Gelände. Das ist nur einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt. Dieser ist übrigens leider überhaupt nicht barrierefrei - obwohl sicher schon so mancher Politiker zu Besuch am Dachsberg war und darauf hingewiesen wurde.

 

Dachsberg

Empfang durch Herrn Lacher (rechts) und Herrn Schramm (Mitte oben) -
Dolmetscherin Lina Feller legt gleich los

 

Nach einer einführenden Erklärung zum Blindenintitut und zur Entstehung des Skulpturengartens teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um jeweils eine Auswahl von Kunstwerken erklärt zu bekommen. Die gebärdensprachlich Orientierten unter uns, die noch ausreichend sehen können, verfolgten die Informationen mit Hilfe einer Gebärdensprach-Dolmetscherin. Ausserdem wurde fleißig gelormt und taktil gebärdet.

 

Austausch

Taktiles Gebärden - und jede Menge Spaß

 

Zu allen Skulpturen gab es auch Erklärungen in Braille-Schrift. Besonders praktisch ist es, dass man einige große Skupturen zunächst anhand eines kleinen Modells erkunden kann. Sowohl die Modelle als auch die großen Originale durften wir ohne Handschuhe anfassen.

 

Braille

Erklärung in Braille-Schrift

 

 

Schädel klein

Modell - und...

 

Schädel groß

Original-Skuptur

 

 

Es gibt auch viele verschiedene Klanginstallationen aus Metall im Skulturengarten. Man kann diese mit kleinen Hämmerchen anschlagen und unterschiedliche Töne hören - und auch die Schwingungen spüren!

 

SpaßKlang

Super Laune - das ist der Hammer!

 

Beide Gruppen waren so begeistert, dass auch nach zwei Stunden eigentlich noch keiner aufhören wollte. Aber es gab ja auch noch Kaffee und Kuchen, bevor es mit dem Zug über Nürnberg wieder zurück nach Hause ging. Vielen Dank an unsere engagierten Assistentinnen, die tolle Dolmetscherin und natürlich Herrn Lacher und Herrn Schramm für die perfekte Planung und Durchführung vor Ort!

 

Wer mehr wissen will über Kunst und Kultur am Dachsberg:

http://www.blindeninstitut.de/de/rueckersdorf/kunst-und-kultur/ueberblick/

 

(Text: t.a. / Photos: n.h.)

 

 

 

 



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