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Wisst Ihr, dass Elefanten auf ihren Zehenspitzen gehen? Hinter den Zehen haben sie ein dickes Sohlenpolster wie eine Membran. Damit können sie Vibrationen der Erde wahrnehmen.

Elefantenfuß

Abdruck eines Elefantenfußes

Elefanten hören also mit den Füßen. Forscher haben herausgefunden, dass sie so über Entfernungen von 30 – 50 km mit ihren Artgenossen kommunizieren können. Wenn eine Elefantenherde durch Stampfen vor Gefahr warnen, werden ihre Artgenossen in 30 km Entfernung nervös und unruhig… Dies und viel mehr lernten wir auf unserem Ausflug nach Hellabrunn. Viele Menschen strömten an diesem Tag zum Oktoberfest. ITM besuchte mit einer Gruppe taubblinder und hörsehbehinderter Menschen lieber den Tierpark Hellabrunn.

 

Schild

 

Gruppe 19

 

Karl 4Mochel3

 

Bei wunderschönem Herbstwetter spazierten wir zunächst frei durch den Park und konnten viel entdecken: Giraffen reckten ihre langen Hälse in die Baumkronen und pflückten sich Blätter. Ein Pfau leuchtete mit seinem blauen Gefieder aus den grünen Büschen...

 

Giraffe 6

 

Pfau 7

 

Pavian 8

und der Pavian wandte uns sein rotes Hinterteil zu.

 

Vogel 8w

Ob dieser exotische Vogel aus Afrika glaubt, es ist Frühling und er muss ein Nest bauen?

 

 

Kora

Ein Tier hatten wir sogar selbst mitgebracht: Kora war sehr brav und begleitete uns friedlich.
Besonders eindrucksvoll waren die Pinguine.

 

 

Zwar konnten wir sie hinter den Glaswänden schlecht erkennen, aber vor dem Haus waren Skulpturen der verschiedenen Pinguinarten aufgestellt. So konnten wir sie ertasten.

Pinguine

 

Pinguin anfassen

 

 

Es gab viel zu erklären und zu erzählen:

 

sandor 14

 

britta kathi

 

 

Um die Mittagszeit machten sich die ersten Anzeichen für Erschöpfung bemerkbar. Wir hatten uns eine Stärkung verdient.

 

Mittag 15

Nach Kartoffelsuppe...

 

Mittag 2

und Leberkäse...

 

Mittag Traudi

waren die Lebensgeister wieder geweckt

 

 

 

Wichtig, denn nun trafen wir uns mit unserer Führerin Frau Tutter und mit Saskia, unserer Dolmetscherin bei den Flamingos:

 

Flamingos 18

 

Unsere erste Station war das Elefantenhaus. Wir lernten, dass Elefanten viel über ihren Geruchssinn erfahren. Wenn sie eine Gruppe von Elefanten treffen, können sie am Geruch des Elefantenkots erkennen, ob in der Herde schwangere oder kranke Tiere leben. Auch die Kommunikation über die Schwingungen des Bodens konnten wir überprüfen. Im Tierpark ist eine Station aufgebaut: Frau Tutter ahmte an dem einen Ende das Stampfen von Elefanten nach, wir konnten am anderen Ende die Schwingungen spüren.

 

Elefantentelefon 20
Elefantentelefon
"Elefantentelefon"

 

Die Riesenschildkröte von den Seychellen schien das Kraulen zu genießen, vor allem am Hals. Aber das tropische Klima im Schildkrötenhaus war uns doch zu heiß und feucht. Wir fanden die Temperaturen unseres Münchener Septembertags viel angenehmer.

SchildkröteSchildkröte 23

 

 

 

Im Forscherraum des Dschungelzelts wartete ein Königspython auf uns (ja, es heißt tatsächlich korrekt: der Python). Einige von uns mussten ihren ganzen Mut zusammennehmen, um die Schlange zu berühren.

 

Schlange 27a

 

Schlange 28

 

Schlange 29

 

 

Schlangen sind taub, mit ihrem Bauch spüren sie Vibrationen und erkunden so ihre Umgebung. Mit der gespaltenen, züngelnden Zunge nehmen sie Geruch wahr. Beeindruckend, wenn man fühlt, wie die Schlange sich fortbewegt – der ganze Körper ist ein langer starker Muskel.

 

Da ist eine Stabheuschrecke doch viel ungefährlicher! Mit kleinen Widerhaken krallt sie sich am Untergrund fest. Selbst wenn sie mal ein Bein verliert, ist das nicht schlimm. Bei der nächsten Häutung wächst ein neues an der alten Stelle nach!

 

Stab 30

Die Stabheuschrecke tarnt sich. Sie sieht aus wie ein Zweig.
Stab 2

 

Viel Spaß hatten wir an der Begegnung mit dem Lama-Männchen, das sich geduldig von uns streicheln ließ.

 

Lama 24

Lama 25

Lama 26

 

 

Seine Frisur war für einige von uns inspirierend:

 

Wolfgang 27

 

 

Und einige fingen an zu träumen: So erreichte uns am folgenden Tag diese Mail:

 

Der süße Lamabub geht mir gar nicht mehr aus dem Kopf, weil der das ideale Haustier für mich wäre. . . wenn ich mir vorstelle, dass wir zwei in der Georgenstraße zum Lidl gehen, das Lama dann Kartoffeln, Zwiebeln & Co heimträgt, das wär was! Aber so ein Lama muss ja auch wo schlafen oder sich aufhalten, in meinem Bett wird‘s zu eng und außerdem wollen die ja eine Herde um sich haben. Das mit dem Lama finde ich nur eine schöne Idee, die keinesfalls Wirklichkeit werden soll. Da nehme ich doch lieber weiterhin meinen Einkaufswagen.

 

 Text: B.A. / Photos: N.H.



Kommentar zu ITM-Ausflug Tierpark Hellabrunn

Kommentar von _traudi Hörburger am Donnerstag, 05. Oktober 2017; 12:03:17 Uhr

Liebe Nici, liebe Britta,

es war ein ausgesprochen schöner und lehrreicher Tierparkbesuch und ich danke Euch herzlichst für die sehr gute Organisation und vor allem auch für Euere Begleitung.

Danke, danke, danke, Traudi

Kommentar zu ITM-Ausflug Tierpark Hellabrunn?

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